Leben passiert – einfach so und ganz schön viel

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Und weil manchmal so viel auf einmal passiert, bin ich einfach nicht mehr hinterhergekommen, alles festzuhalten, aufzuschreiben, geschweige denn auch nur annähernd zu verarbeiten.

Die letzten zwei Monate waren emotional schlicht und einfach überwältigend. Da war die Reise auf die Nordinsel, wo ich Weihnachten in nun meiner Kiwi-Familie gefeiert habe, dann zwei Wochen mit meinen Eltern, anschließend ein paar Tage mit Ela und direkt danach dann dieses Luminate-Festival!
Ach und ein neues Auto haben wir auch gekauft, was nun darauf wartet zum Schlafplatz umgebaut zu werden und uns weitere Reisen ermöglicht.
Diese Reisen werden schon in ein paar Tagen starten, denn für uns geht es weiter Richtung Süden.

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Gerade spannen wir zwischen all den Abenteuern aus und genießen Sommer. Das bedeutet in Gummistiefeln flussaufwärts zu laufen und in fünf Stunden versuchen, Forellen zu fischen. Naja bisher bleibt es bei dem Versuch und auf Grund einiger dunkler Wolken, die sich als Sandfly-Schwarm herausstellten, habe ich beschlossen, mich im Auto einzuschließen und ein kurzes Mini Update zu geben.
Genauere Abenteuer folgen in den nächsten Tagen und Wochen – Material ist definitiv vorhanden.

Bis dahin, alles Liebe in den europäischen Winter!

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Weil es sich gut anfühlt

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Es hat mich zu Tränen gerührt. Ich konnte einfach nicht aufhören zu schluchzen, so überwältigend war euer Feedback auf meinen letzten Beitrag. Vielen, vielen, lieben Dank für all die unglaublich positiven und Mut machenden Reatkionen. Ich war fassunglos und habe mit offenem Mund auf die Reaktionen hier, per facebook und auch per Mail gestarrt. Dabei war ich mir zuerst unsicher, ob ich das überhaupt veröffentlichen soll.
Doch dann wiederum habe ich mir gesagt: „Hey Claudi, du bist in diesem Blog immer ehrlich gewesen, hast nicht nur geschrieben, wenn es dir richtig gut ging, sondern auch wenn es mal nicht so toll war. Du hast geschrieben, wenn du Lust hattest und wenn es sich nicht richtig angefühlt hat, dann hast es eben bleiben lassen. Und genau so soll es auch bleiben.

Wenn es sich richtig anfühlt – das ist genau das, was ich hier seit beinah 10 Monaten lebe. Eben weil es sich richtig anfühlt. Was soll ich sagen, trotz Zweifelns an mir selbst und dem Vermissen meiner Lieben, so geht es mir hier so gut wie…

„Ich war ja in Deutschland nie unglücklich…“

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wann es mir jemals so lange am Stück so gut ging. Ich meine, ich war ja in Deutschland nie unglücklich und gerade die letzten zwei Jahre in Hamburg habe ich mehr als geliebt. Aber trotzdem, hier ruhe ich mehr in mir selbst und besinne mich immer und immer wieder darauf, was mir wichtig ist und was mich glücklich macht.

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Jedes Mal macht mein Herz viele kleine Sprünge, wenn ich das Meer erblicke. An keinem Punkt Neuseelands ist die See mehr als etwas über 100km entfernt. Und die Berge sind mittendrin, also auch jederzeit erreichbar. Es macht mich einfach glücklich saubere Luft zu atmen und keine oder nur wenige Autos zu hören. Ich sage gar nicht, dass das in Deutschland nicht möglich ist. Doch wer mich gut kennt (oder länger), der weiß, dass ich seit Ewigkeiten davon rede, mein perfekter Ort zum Wohnen vereint die gute Erreichbarkeit von Meer und Bergen. Ich will mich nicht entscheiden müssen, was ich lieber mag. Ich liebe die Berge und den Ozean. Ich kann weder ohne das Rauschen der Wellen leben, noch ohne die unglaubliche Stille in den Bergen.

Ich habe mich an meine Schulzeit erinnert.

Ich war ungefähr 15 oder 16 Jahre alt als eine damalige Schulfreundin ein Austauschjahr in Neuseeland gemacht hat und mir erzählte, dass die Berge dort ganz nah an den Stränden sind. Schon immer mochte ich das Meer und habe die Sommerferien mit meiner Familie an der Ostsee verbracht. Genauso aber liebte ich die Berge, stand ich doch mit 8 Jahren das erste Mal auf Skiern und mit 15 dann auf meinem heiß geliebten Snowboard.
Dieser Punkt, dass mir jemand sagt, es gibt ein Land an dem meine beiden Leidenschaften nicht weit voneinander entfernt sind – ich glaube, das war der Punkt, an dem meine Liebe zu Neuseeland entstanden ist.

„Heute weiß ich, es hatte alles seinen Grund“

Damals und auch nach dem Abi war ich leider noch nicht so weit, den Schritt, alleine ins Ausland zu gehen, zu wagen. Es gab in all den Jahren insgesamt 3 Versuche ans andere Ende der Welt zu reisen, die aus verschiedensten Gründen immer und immer wieder gescheitert sind.
Heute weiß ich, es hatte alles seinen Grund. Ich habe nun die Möglichkeit, viel bewusster zu entscheiden, ob ich mein Leben hier weiter gestalten möchte oder zurück nach Deutschland gehe.
Ich bin froh darüber, dass ich hier momentan ein Leben der Locals lebe. Dass ich die positiven wie auch negativen Seiten Neuseelands richtig kennenlerne. Ja, es gibt auch einige nicht so schöne Dinge, die hier geschehen, die hauptsächlich politischer Natur sind, aber dazu ein andern Mal mehr. Ich durchlebe alle Jahreszeiten und lebe an mehreren Orten. Ich lerne Neuseeland richtig kennen und kann vielleicht irgendwann entscheiden, ob ich hier bleiben möchte. Momentan kann ich das aber noch nicht entscheiden. Was ich allerdings entschieden habe, ist, dass ich länger als das Jahr bleiben werde. Und ihr alle habt mir Mut gemacht, dieses Projekt weiterzuleben, meinen Weg zu gehen, meinen Traum zu leben.

Aktuell arbeite ich mich durch alle möglichen Visa-Optionen durch, was eine Menge Zeit und Energie kostet. Behören-Englisch ist fast so gut wie Behörden-Deutsch und die Immigrationbehörde in Neuseeland hat gefühlte 236 Unterseite zum Thema Leben & Arbeiten in NZ.
Und doch bin ich voller Zuversicht, dass sich alles finden wird. Bisher hat das Universum immer alles richtig gemacht. Eben weil es sich gut anfühlt.

Und das an meinem Geburtstag…

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Die alte Yes-Törtchen-Werbung aus den 90ern geht mir nicht aus dem Kopf. Hier eine kleine Auffrischung. http://youtu.be/vc6KzfMbX7Q
Seit ich den Wetterbericht gecheckt habe, summt es in meinem Kopf: „Und das an meinem Geburtstag“
Vier Stunden bevor mein 30. Lebensjahr beendet ist, höre ich den Regen aufs Zelt prasseln, liege ich mit Wärmflasche im Bett, neben mir eine Tasse gefüllt mit Rotwein. Beim Atmen stoße ich kleine weiße Wölkchen aus.
Ziemlich genau vor einem Jahr habe ich mir meinen 30. Geburtstag anders vorgestellt. Nein, nicht mit großer Party und allen Menschen um mich herum, die Vorstellung war eher, dass ich irgendwo am Strand sitze, die Sonne scheint, ein Surfboard neben mir liegt und ich die Wellen rauschen höre. Auf jeden Fall warm. Stattdessen erwarte ich eher das hier:
Es ist feucht und ich denke, aktuell haben wir nicht mehr als 5-6 Grad. Und trotzdem fühle ich mich seltsam glücklich, denn ich weiß, in ein paar Stunden werde ich am Strand sein – auch wenn es regnet. Ich werde den Sand zwischen den Zehen spüren, den Regen auf meiner Haut fühlen, das Salz in der feuchten Luft schmecken, fühlen wie der Wind an meinen Haaren zerrt. Ich liebe den Ozean, zu jeder Zeit und zu allen Bedingungen und wenn der Start in ein neues Lebensjahr mit Sturm beginnt, dann freue ich mich auf eine aufregende, spannende Zeit.

Liebe Familie und Freunde, ihr fehlt mir nach wie vor. Mama, Papa, Brudi – in Gedanken sind wir trotzdem zusammen und feiern mit nem großen Erdbeerkuchen!
Ela-Herz-Reise-Mensch-Schwester, die Schafe vermissen dich hier. Und ich dich auch.
Steffi-Rike – wie sehr würde ich in Hamburg, der Stadt meines Herzen einen Drink in meiner Lieblingsbar 😉 mit euch nehmen.
Spa-Höllen-Mädels 😉 und euch hätte ich beim besagten Drink auch gern dabei.

1000 Küsse und Umarmungen!

Begegnungen

CSC_5458Seit vier Monaten befinde ich mich nun auf Reisen durch das Land, in dem ich immer sein wollte. Während dieser Zeit habe ich einige interessante Menschen getroffen. Einige davon zufällig, andere hingegen mehr oder weniger verabredet. Manchmal kommt es mir vor, als wäre ich viel länger unterwegs und gerade halte ich inne. Ich lausche dem Knistern des Feuers, neben mir wird auf einer Trommel gespielt. Ab und zu fliegt ein Kaka vorbei und gibt krächzende Laute von sich, in der Ferne höre ich Eulen. Meine Gedanken kreisen. Sie kreisen um die vergangenen Monate und die Zeit, die vor mir liegt. Vor allem aber kreisen sie um die Menschen, die mein Leben zu Hause und hier am anderen Ende der Welt bereichern. Nie hätte ich gedacht, dass meine Reise den Verlauf nehmen würde, den sie angenommen hat, aber tief in mir hatte ich immer das Gefühl, dass sie mein Leben nicht nur bereichern, sondern auch verändern wird. Es tut gut einen Moment lang still zu halten und die vergangene Zeit Revue passieren zu lassen und sich an die Erlebnisse und Begegnungen zu erinnern. Es gibt da Isa aus Hamburg, die ich letztes Jahr auf einem Festival kennengelernt habe und die zur selben Zeit mit dem Ziel Neuseeland zu einer Reise aufgebrochen ist. Wir haben uns in Auckland getroffen und ein, zwei Abende zusammen mit Ela und Stefan verbracht. Bis heute halten wir Kontakt und sie steht mir mittlerweile näher, als ältere Freunde oder Bekannte. Es ist ein bisschen schade, dass wir keine Zeit auf der Südinsel miteinander verbringen konnten, aber vielleicht werden sich unsere Wege eines anderen Tages hier erneut kreuzen Eigentlich bin ich mir da ziemlich sicher. Auch denke ich an die Frau im Flugzeug auf dem Hinflug neben mir, welche weit über 60 Jahre alt ist und sich auf dem Weg nach Laos befand. Sie hat mit dem Reisen angefangen, nachdem ihr Mann gestorben war und entdeckt seitdem die Welt. Sie reist durch Länder, die im Bewusstsein vieler anderer Menschen nicht einmal vorhanden sind. Im nächsten Augenblick fällt mir der asiatische Business-Mann ein, auf dem Weg von Melbourne nach Auckland, der unbedingt mehr über mich und das Ziel meiner Reise erfahren wollte. Ich war nach mehr als 40 Stunden fliegen leider zu müde, um Konversation zu betreiben. Trotzdem hätte es mich interessiert, wie sein Leben wohl so aussieht. Dann wieder denke ich an die gefühlten 1000 deutschen Touristen, die ich hier getroffen habe und das Gefühl, irgendwie gar nicht richtig hier zu sein, weil ich überall nur deutsch hören konnte. Claudi 2 und Jan, mit denen wir das Erlebnis der Delfin-Tour in der Bay of Plenty (für uns seitdem Bay of Empty) teilten und zufällig in Wellington wieder getroffen haben. Mit Claudi 2 haben wir sogar Weihnachten und zwei Tage in Christchurch verbracht. Und dann wäre da noch meine zweite Hamburg-Reunion. Mitten auf dem Berg im Nirgendwo treffe ich auf Mirko und wir haben das Glück an der Alpaka-Schur beim Texaner mitzuhelfen. Ich hoffe, aber eigentlich bin mir auch hier ziemlich sicher, auch ihn werde ich eines Tages wiedertreffen. Ach und Tetyana. Diese Begegnung war so wundervoll zufällig geplant. Als Fotografin kennt sie Ela und ist dadurch auf meinen Blog gestoßen, hat ihn gelesen und auch wir haben uns hier in Neuseeland getroffen. Zusammen mit ihrem Freund haben wir gemeinsam zu Abend gegessen (seit langem mal wieder Fleisch und das war auch noch richtig gut zubereitet – Danke Matthias). Zum Abschied hat sie mir noch ein paar Thermosocken geschenkt, die mir hier nun, wo der Herbst langsam beginnt, Nacht für Nacht das Leben retten. Mir fällt Viktor ein. Der dänische Junge, der glaube ich, so ziemlich aller erwandert, was hier nur geht und der im Hostel in Picton jeden Abend Brot gebacken hat. Brot mit Karotten drin, das ist so ein Dinge, was die Neuseeländer nicht ganz kapieren. Ich wurde schon gefragt, was es damit auf sich hat, dass Deutsche und anscheinend auch die Dänen Karotten in ihr Brot mischen. Weiß da jemand die Antwort? Zum Thema Essen gibt’s in der nächsten Zeit sowieso noch mal einen gesonderten Eintrag.

Und dann sind da die ganzen Hippies, die ich hier immer wieder treffe. Einige von denen sind Freizeit-Hippies auf Reisen. Andere von ihnen „LEBEN“ einen wirklich nachhaltigen Lebensstil, mit zwar manchmal etwas besonderen Lebensumständen, aber ich habe nie zuvor aufgeschlossenere und tolerantere Menschen getroffen. Und dann sind da auch die weniger schönen Erfahrungen. Wenn man sich mit den Locals unterhält und mitbekommt, dass Deutsche hier manchmal gar nicht so sehr willkommen sind. Wenn man nachfragt, merkt man jedoch, dass sie nichts im Speziellen gegen Deutsche haben, aber dass Neuseeland von deutschen Touristen seit einiger Zeit überflutet wird. Speziell von ganz Jungen, die alles mit Deutschland vergleichen, nur deutsch sprechen und ständig Party machen und betrunken sind. Das ist die Schublade, die für junge Deutsche hier existiert. All diese Begegnungen, egal ob positiv oder negativ, zeigen mir letzten Endes nur Eines: Die Menschen und das Leben sind so vielfältig, so bunt, so überhaupt nicht für Schubladen geeignet. Es lehrt mich, mit offenen Augen und immer mit einem Lächeln durch die Welt zu gehen. Es lehrt mich, zuzuhören, nicht zu schnell zu urteilen, in mich zu gehen und nachzudenken. Es lehrt mich jeden Tag zu genießen und sich darauf zu freuen, Neues erfahren zu können.

Karma und so

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Es gibt nichts, was ich auf meiner Reise nicht auslassen würde und ein Ereignis reiht sich an das andere. Und alles was eintritt, sorgt dafür, dass ich länger als geplant an einem Ort verweile. Nachdem der erste Reifen platt war, folgte schon bald der zweite, kurz darauf die Bremsklötze und ungefähr zeitgleich damit die „Springclips“ für die Bremsen (so Metallbügel für die Bremsen des Vans). Es dauerte nur drei Wochen bis der Van wieder einsatzbereit war und ich aufatmen konnte. Also tiiiiieeeeef Luft holen. Und zack, passiert auch schon das Nächste unvorhergesehen Ereignis. Wobei, dank meiner hellseherischen Fähigkeiten, habe ich es Sekunden vorher schon geahnt.
Nach Tagen außerhalb der Zivilisation stehe ich mitten in der Stadt und will endlich mal wieder Geld abheben. Während ich den PIN eintippe, denke ich noch, was wäre eigentlich wenn mit einem Mal die Karte eingezogen wird. Ach was, ist doch Quatsch, da gibt´s keinen Grund für. Nach dem PIN gebe ich meinen gewünschten Betrag ein, der Automat arbeitet, arbeitet und arbeitet. Doch an Stelle des Ratterns für die Geldausgabe höre ich – NICHTS. Ein Hinweis auf dem Bildschirm erscheint und teilt mir mit, dass meine Karte aus Sicherheitsgründen einbehalten wurde und ich meine Bank in Deutschland kontaktieren soll. Siedendheiß fällt mir ein, dass ich noch zwei Dollar in der Tasche habe, plus ein wenig verstreutes „Parkgeld“ im Auto. Wunderbar, damit komme ich bestimmt weit. Ausgerechnet an einem Freitag. Das Wochenende steht bevor, ich bin Deutschland 12 Stunden voraus und die Banken werden an einem Freitag bestimmt keinen Finger mehr krumm machen. Die Karte bekomme ich zwar von der netten Bankangestellten wieder, aber Geld kann ich trotzdem nicht abheben. Also folge ich dem Rat und kontaktiere meine Bank. Nach einigem Hin und Her per Mail, folgt ein ein Anruf und es stellt sich heraus, dass das Finanzamt „aus Versehen“ mein Konto gepfändet hat. „Aus Versehen“ deshalb, weil ich alles vor meiner Abreise erledigt habe und sie auch Bescheid wussten, dass ich einige Monate in Neuseeland verbringen werde. „Aus Versehen“ ist hier für mich aber eine Beinahe-Katastrophe. Ohne Geld am anderen Ende der Welt. Aber wie der Kiwi zu sagen pflegt: „No worries“. Irgendwie geht mir diese Einstellung langsam ins Blut über und ich denke, dass sich schon alles zum Richtigen fügen wird. Zum Glück habe ich noch meinen „deutschen Backup-Plan“ und eine kleine Sicherheitsreserve in Euros in der Tasche, die ich schnell umtauschen kann und darauf warte, dass der Fehler endlich behoben wird und ich wieder über mein Geld verfügen kann. Bis dahin wird das Geld in eine Tasse Kaffee investiert und die Zeit für Neuigkeiten vom anderen Ende der Welt genutzt. Währendessen überlege ich angestrengt, ob das das Karma ist. Irgendetwas hält mich hier im Norden der Südinsel gefangen. Immer wieder etwas Neues, ich komme einfach nicht weiter. Oder es ist ganz einfach die Rache des Universums für das getötete Oppssum. 🙂